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Datenrettung von Festplatten /Bilder retten von der Digitalkamera

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Datenrettung aber richtig!

Software zum Retten von Daten bzw. Dateien einer Festplatte gibt es viel. Grundsätzlich setzt dies aber eine korrekt funktionierende Festplatte voraus.
Durch den Einsatz dieser Software kann man in vielen Fällen seine Daten, wiederherstellen. (Z.B. verlorene Dateien, Verzeichnisstrukturen, Partitionen von einer versehentlich formatierten, gelöschten oder durch Viren beschädigten Festplatte).

Aber Achtung!

Grundsätzlich ist eine 1:1 Sicherstellung der Festplatte in Form einer Festplattenkopie oder eines Festplattenimages unumgänglich, bevor man mit entsprechenden Tools seine Festplatte 'kaputtrepariert'!

Diese Sicherstellung erledigt man mit einem Programm, welches keine Veränderungen an diesem fehlerhaften Datenträger vornimmt.
Hierfür eignet sich z.B. Powercopy Professional Clone oder Powercopy Professional PLUS

Warum? Ist erst einmal eine Veränderung von einem dieser Tools vorgenommen worden, dann muss das darauf nachfolgende Tool auf den bereits vermurksten Zustand aufsetzen und Ihre Daten sind nun so gut wie für immer verloren!

Hier sind einige Links auf diverse Tools. Für den Inhalt dieser Links übernehmen wir keine Haftung:

R-Studio Data Recovery Software für FAT, NTFS, Ext2FS
GetDataBack für FAT, NTFS (Runtime Software)
Stellar Phoenix Software für FAT, NTFS, Macintosh, Linux
Active Data Recovery Software
PC Inspector und andere Werkzeuge

Alle diese Tools, können nur dann helfen, wenn die Festplatte im BIOS einwandfrei erkannt wird und auch keine Schreib- oder Lesefehler aufweist. In anderen Fällen sind diese Tools sinnlos und werden die Situation nur noch verschlimmern.

Bei allen festplattenuntypischen Geräuschen ist die Verwendung dieser Tools nicht zu empfehlen.

Die goldenen Regeln der Datenrettung:

1. Gibt die Festplatte (Kratz)Geräusche von sich, dann nichts mehr daran selber machen. Solang der Datenträger noch nicht durch einen Schreiblesekopf ganz beschädigt ist, kann man u.u. noch etwas durch den Umbau der Scheiben erreichen.

Die Fehlerbehebung solcher Festplatten überlassen Sie besser uns oder anderen darauf spezialisierten Firmen.

2. Wird die Festplatte im Bios nicht mehr erkannt, oder läuft die Festplatte nicht mehr an, hilft hier oft ein Austausch der Elektronikbaugruppe. Nicht jede auch baugleiche Elektronikbaugruppe kann hierbei eingesetzt werden!

3. Nicht mehr von dieser Festplatte booten, auch nicht mehr an ein Windows System anschliessen! Z.B. die beschädigte Festplatte immer als zweite Festplatte anschliessen.
Keinen chkdsk mehr zulassen. Sollten Sie versehentlich nochmal das System booten, dann achten sie darauf, dass kein chkdsk mehr ausgefürt wird, indem Sie diesen durch Drücken einer Taste während der Dateiüberprüfungs Systemstartmeldung überspringen. Sie können auch das Tool chkntfs /x C: (C= betroffenes Laufwerk) ausführen, um zu verhindern, dass chkdsk dieses Laufwerk beim nächsten Systemstart auf Fehler untersucht ( /x == exclude also Ausschluß.)

4. Festplatte ohne Veränderungen kopieren in Form eines Festplattenimages. Somit ist die Festplatte mit diesem Defektzustand sichergestellt.
Bei physikalisch defekten Datenträgern mit Lesefehlern sollten Sie diese defekten Positionen notieren. Haben Sie eine - auch ältere - Kopie eines Datenbrägers, so können wir mit unseren SW-Werkzeugen eine Datenwiederherstellung mit extrem hoher Erfolgsaussicht durchführen.

5. Das sichergestellte Image auf eine neue Festplatte kopieren. Jetzt haben Sie die erste exakte Kopie, mit welchem Sie 'herumexperimentieren' können.
Oftmals genügt bei Windows ein chkdsk (chkdsk /f) um die Probleme am Dateisystem wieder zu beheben. Aber wie gesagt dies nur auf dem kopierten Datenträger durchführen. Checkdisk ist durchaus in der Lage Ihr Dateisystem extrem zu beschädigen oder auch gänzlich zerstören!

6. Die Tools zur Datenrettung auf einen separaten Datenträger kopieren, niemals auf der defekten oder der kopierten Festplatte installieren.

7. Im Falle von physikalischen Lesefehlern sollten diese Defektstellen mit einem Festplatteneditor untersucht werden. Am besten mit einem Tool welches auch unter DOS funktioniert, da DOS im Gegensatz zu Windows keine Schreibversuche auf den Datenträger unternimmt. Wir verwenden hierfür unsere eigens hierfür entwickelten Programme, welche keinem anderen Datenrettungsunternehmen zur Verfügung steht. Oft genügt hier auch diese Sektoren mit bestimmten Werten zu füllen. Das ist aber extreme Erfahrungssache und bedarf hoher Kenntnisse vom Aufbau von Filesystemen.

Die Fehlerbehebung solcher Festplatten überlassen Sie besser uns oder anderen darauf spezialisierten Firmen.

8. Notebookfestplatten können auch mittels eines Adapters angeschlossen werden.

9. Wenn möglich nur eine (Notebook) Festplatte am IDE-Kabel anschliessen.

Die Kosten für eine Datenwiederherstellung: ab 150 Euro für IDE, ATA, P-ATA, SATA Festplatten (ohne Hardwarekosten). Übersteigt der Aufwand eine von Ihnen gesetzte Marke, so halten wir mit Ihnen Rücksprache. 70% aller Reparaturfälle bleiben unter 250 Euro (ohne Hardwarekosten);
Im Falle von SCSI-Festplatten ab 450 Euro.

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Backup als Vorsorge:

Unternehmen und Personen sollten streng darauf achten, dass regelmäßig Datensicherungen gemacht werden.
Vor allem vor Veränderungen am Betriebssystem (Update/UpGrade/neuer Service Pack).

Nur Festplatten die zu 100% physikalisch gesichert sind, wie das auch bei Verwendung unserer Powercopy Serie der Fall ist, lassen sich im Notfall leicht wiederherstellen. Von einem logischen primitiven Dateibackup kann kein Computer booten, zumal diese auch nicht alle hierfür benötigten Dateien enthalten.
Hier bestehen seitens der Anwender noch hohe Defizite.

Insbesondere die Notebooks, welche oftmals geklaut werden, sollten und müssen auch in das Backupkonzept mit eingebaut werden. Automatische Datensicherungen z.B. durch unsere Powercopy Produktreihe können Außendienstmitarbeiter mit Notebooks schützen.

Spiegelung und Replikation ersetzen nicht eine Datensicherung im Falle von logischen Fehlern.

Diese Fragen müssen Sie sich regelmäßig stellen.

Haben Sie ein Backupkonzept?
Haben Sie den Ernstfall simuliert?
Sind Ihre Datensicherungen örtlich so weit entfernt, dass Brand, Blitz, Wasserschaden oder Einbruch keine Gefahr darstellt?
Haben Sie von allen für Ihr Unternehmen wichtigen Servern eine regelmäßige Datensicherung in Form von Festplatten Images oder Kopien?
Tauschen Sie regelmäßig Ihre Festplatten? Z.B. Serverplatten alle zwei Jahre?
Wie erkennen Sie ausgefallene Festplatten eines Raidsystems? Wer ist hierfür verantwortlich? Funktionieren ihre elektronischen Ausfallsicherungsmeldesysteme?

Wir helfen Ihnen gerne bei der Analyse.

 

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